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  • Paseo Mercedes de Roja, 24
    Edif. Miramar, Local 2 Bajo
    38612 Medano, Granadilla de Abona, Teneriffa, Spanien

Info

INFORMATION FÜR ANFÄNGER

Anfänger

Nach Absolvierung eines Kitesurfkurses, ist der Moment gekommen selbständig weiterzumachen. Um mögliche  Risiken zu minimieren, möchten wir Dich an folgende Punkte erinnern:

  • Nutze den “ 30 Knoten Nachschulungsservice”, den wir Dir zur Verfügung stellen.
  • Versichere Dich, dass Ebbe und Flut (tablademareas.com) deinem Niveau entsprechen. Die Flut verbirgt die Gefahren vom Strand und begrenzt völlig Deinen Übungsbereich.
  • Versichere Dich, dass die Windstärke und die Größe Deines Schirmes deinem Niveau entsprechen, und dass Windböen in ihrer Stärke schwach und von kurzer Dauer sind.

Starker Wind =Du bist dem Schirm nicht gewachsen.

Schwacher Wind = Der Schirm segelt nicht korrekt und tendiert zum Absturz.

Sehr böiger Wind = Der Schirm kann die ständig wechselnde Windstärke nicht aufnehmen.

Versichere Dich, Dich korrekt auf dem Strand zustellen, und vermeide folgendes:

  • Schulungsbereiche.
  • Den Auf- und Abbau des Schirmes in Nähe von Hindernissen.
  • Den Auf- und Abbau des Schirmes in “windtoten Zonen”.
  • Versichere Dich die Leinen gegen den Wind zu entfalten und mit dem Wind laufend zu trennen.
  • Warme Farbe (Rot)…................links.
  • Kalte Farbe (Blau, Grün,etc)… rechts.
  • Versichere Dich den Schirm korrekt aufzublähen. Ein mangelhaftes Aufblähen beinträchtigt eindeutig das Segeln und den Auftrieb des Schirmes.

Bevor Du deinem Partner das OK zum Heben des Schirmes gibst, versichere Dich, dass:

  • das Safetyleash (Sicherungsleine) an der richtigen Stelle des Kitebars angebunden ist.
  • Du den Quick Release des Chicken Loops kennst, und dieser nicht durch Sand verstopft ist.
  • der Chicken Loop und seine Sicherung an der richtigen Stelle sitzen.
  • die Leinen richtig befestigt sind: Mittelleinen am Fronttube, Backlines an den seitlichen Enden der Abströmkanten des Schirmes.
  • der Schirm an seinem Platz ist (rechts oder links von Dir und in einem Winkel von 90grad  zur Windrichtung), und dass er genügend Kraft hat, um auf Deine Richtungsanweisungen zu reagieren.
  • Achte darauf Übungen anderer  Surfer nicht zu stören, wenn Du ins Wasser gehst.
  • Versichere Dich Deine Übungen auf der Höhe des ersten Bunkers zu beginnen und versuche vor dem zweiten Bunker aus dem Wasser zu gehen  (dies gilt aus Sicherheitsgründen nur im Medano).
  • Bedenke, dass Du den Schirm mit Richtungsanweisungen am Himmel bewegst, und nicht durch Kraftaufwand.

In folgenden Fällen den Quick-Release zu betätigen:

  • wenn Du Dich mit einen anderen Schirm verwickelst.
  • wenn dein Kite abstürzt und sich jemand in deinen Leinen verfängt.
  • wenn der Schirm plötzlich Kiteloops macht.
  • Wenn Du die Kontrolle über Deinem Schirm verlierst und dieser brüsk an Dir zieht.
  • wenn Du dich mi Wasser befindest und keinen Wasserstart machen kannst und ans Ufer schwimmen musst.


Kopf hoch und denke daran, dass, neben den im Kurs erworbenen Kenntnissen, es notwendig ist den gesunden Menschenverstand zu benutzen und die anderen Strandbesuchern respektieren.!!


Mittelstufe

Wenn einmal das Schlimmste vorüber ist (Wasserstart- erste Meter)  und  Du ohne abzudriften surfst, erinnere Dich:

  • Benutze das Ufer nur, um ins oder aus dem Wasser zu gehen, nicht zum surfen.
  • Belästige oder schüchtere Surfer geringerer Erfahrung nicht vom Ufer aus ein, wenn sie einen Wasserstart machen oder ihre Surfsession beenden.
  • Dringe nicht in das Windfenster eines Anfängers  oder Schülers   einer anderen Schule ein, erst recht nicht wenn er sich am Ufer befindet.  Bedenke, dass wir ihn nervös machen können, wenn wir zu nahe vorbei surfen,  und dass  möglicherweise  sein Kite abstürzt.
  • Surfe nie mit hoher Geschwindigkeit ans Ufer. Ein  Windstoß oder Verlust der Kontrolle über den Kite kann für dich und Andere katastrophal sein.
  • Versuche immer in einer Zone “sauberens Windes” zu surfen,  dies erleichtert die Progression.
  • Wenn sich zwei Kiter kreuzen, hat derjenige Vorfahrt,  der rechts vom Wind surft ...... der andere sollte den Kite in seinem Fenster ein  wenig senken und, sollte es notwendig sein, einige Meter abdriften, um das Kreuzen zu erleichtern .
  • Bei Richtungwechseln solltest Du möglichen Kitern hinter Dir deine Absicht zu erkennen geben. Sollte der andere Kiter dein Manöver behindern, drifte in der selben Richtung ab, und sobald Du dich auf der Leeseite des anderen Kiters befindest, wechsle die Richtung.
  • Wenn Du springst gewinnst Du nicht nur an Höhe, sonder driftes auch ab.
  • Du benötigst viele Meter auf deiner Luvseite, wo sich NIEMAND befindet.
  • Springe nicht, falls Du den Eindruck haben solltest zu nahe auf der Leeseite eines anderen Kiters zu landen.
  • Vergiss nicht, dass Du auch ein Anfänger warst........ surfe und lasse  andere lernen und sich entwickeln…. Respektiere und fordere Respekt.


Glossar

Grundglossar

  • Kite: Schirm
  • Quick Release: Das Quick-Release ist ein sehr wichtiger Teil des Safety Systems beim Kiten und befindet sich direkt an der Bar. Es gibt verschiedene Varianten, die je nach Hersteller anders funktionieren. Vor dem Kiten sollte das Quick-Release System getestet, von Schmutz gereinigt und auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Es sollte leicht auszulösen und frei von Dreck und Sand sein. In einer Notsituation kann das Quick-Release ausgelöst werden, um den Kite vom Trapezhaken zu lösen. Hierbei sollte die Zugkraft abnehmen und der Kite vom Himmel fallen. Nach dem Auslösen des Quick-Release ist der Kite nur noch mit der Safetyleash mit dem Kiter verbunden. Beim Kauf eines Kites sollte großer Wert auf eine leichte auszulösende Safty gelegt werden. Außerdem ist es wichtig, dass der Kite vollständig ausweht, d.h. der Restzug nach dem auslösen sollte so minimal wie möglich sein.
  • Chicken Loop: Schlaufe die am Trapez vorne in den Trapezhaken eingehängt wird und den Kite mit dem Kitesurfer verbindet. So wird die Kraft auf den Hüftgurt und somit auf den Körper des Kiters übertragen. Er ist am Ende der Depowerline jeder Bar angebracht.
  • Chickenstick: Der Chickenstick ist ein Teil der Bar und als schlauchartiger Stift am Chickenloop erkennbar. Der Chickenstick wird dazu benutzt, ein versehentliches Aushaken des Loops zu verhindern und wird zwischen Loop und Haken gesteckt. Der Chickenstick ist meist etwas flexibel um ein leichteres einstecken zu ermöglichen.
    Manchmal wird der Chickenstick statt an der Bar am Trapez befestigt. Die Funktionalität ändert sich dadurch jedoch nicht.
  • Safety Leash: Die Safetyleash ist eine Sicherungsleine, mit der der Kite zusätzlich als letzte Sicherungsbefestigung am Trapez des Kitesurfers befestigt wird. Wird im Notfall die Quick-Release Sicherheitsvorrichtung an der Bar ausgelöst, ist dies die einzig noch bestehende Verbindung des Kites mit dem Kiter. Nach auslösen des Quick-Release in einer Notsituation, ist der Kite normalerweise völlig drucklos und wird durch die Safetyleash am wegfliegen gehindert. Bei weiterer Gefahr (Verdrehung der Leinen, weiterhin starker Zug des Kites) kann auch diese vollständig vom Trapez gelöst werden.
  • Tube(kite): Der Tubekite ist der wohl am häufigsten benutzte Kite beim Kitesurfen. Er hat mehrere Luftschläuche die dem Kite eine große Stabilität geben und ihn auf dem Wasser schwimmen lassen. Er besteht normalerweise aus mehreren Luftgefüllten Tubes, der Fronttube und weiteren kleinen Quertubes, die von der Fronttube abzweigen. Die Tubes lassen sich mit einer Luftpumpe aufpumpen. Hier gibt es sogenannte "One-Pump" Systeme oder auch Systeme mit denen man jede Tube einzeln aufpumpen kann. Es gibt verschiedene Kite-Formen (engl. Shape) und Kite-Größen (in Quadratmetern), die je nach Bauart verschiedene Eigenschaften mit sich bringen: Bowkite, C-Kite, Deltakite und den Hybridkite.
  • Anströmkante: Die Anströmkante des Kites entspricht der Fronttube des Kites.
  • Abströmkante: Die Abströmkante ist die Hinterkante des Kites.
  • One-Pumb-System: Beim Kite erlaubt es ein One-Pump-System alle Tubes gleichzeitig über ein zentrales Ventil an der Fronttube mit Luft zu befüllen. Je nach Hersteller können diese anders aufgebaut sein.
  • Single pump: Einzeln Inflation-System der Rippen und Vorderkante.
  • Driften: In Windrichtung surfen.
  • Bodydrag: Der Kiter lässt sich auf dem Bauch liegend hinter dem Kite über das Wasser ziehen. Dabei sind verschiedene Kurse möglich. Gerade bei Verlust des Boards im tiefen Wasser kann dieses per Body Drag und Kreuzen gegen den Wind leicht wieder erreicht werden.
  • Wasserstart: Gestartet wird in einer gehockten Position mit Board an den Füßen und dem Po im Wasser. Durch den Powerdive, bei dem der Kite aus einer neutralen Position in die Powerzone gelenkt wird, lässt sich der Kiter durch die starke Zugkraft des Kites aus dem Wasser ziehen und fährt an.
  • Bladder: Die Bladder ist ein luftgefüllter Gummischlauch im Kite, der diesem seine Stabilität gibt. Sie befinden sich in der Fronttube und in den Struts (Streben). Sie können ähnlich wie beim Fahrradreifen durch ein Ventil mit einer Luftpumpe aufgeblasen werden. Bei Beschädigungen können sie ausgetauscht werden. Die Bladder kommen nur bei den Tubekites (inflatable Kites) vor.
  • Depowerlines: Depowerlines (auch Frontlines oder Powerlines) sind die Mittelleinen, die beim Kite am jeweiligen Anknüpfpunkt der Fronttube, bzw. an den Waageleinen befestigt werden. Die Frontlines laufen an der Bar im Deopwertampen zusammen. Über die Depowerlines wird die Kraft des Kites übertragen.
    Wenn die Frontlines zu lange sind, kann der Kite zum Backstall neigen.
  • Lee: Damit wird die Richtung bezeichnet, aus der von einem Punkt gesehen der Wind hinweht. Es ist die dem Wind abgewandte Richtung.
  • Luv: Die Richtung aus der von einem Punkt gesehen der Wind herkommt bzw. die dem Wind zugewandte Seite.
  • Windfenster: Das Windfester ist der Flugbereich, der beim Kiten genutzt wird. Er ist von mehren Faktoren abhängig, wie Windrichtung, Windstärke, Fahrtgeschwindigkeit und Position des Kitesurfers.


Erweiterte Glossar

  • Upwind Ability: Qualität eines Kite, den Wind zu halten.
  • Lowend: Lowend ist der untere Bereich der Windrange. Lowend bezeichnet auch die Leichtwindeigenschaften eines Kites.
  • Hang Time: Die Hangtime (auch Airtime) ist die Zeit, die der Kiter beim Sprung in der Luft ist, ohne das Wasser zu berühren. Sie ist sozusagen die Gleitflugdauer beim Springen.
  • Pop oder Lift: Lift ist der Vorgang vom Absprung bis zum höchsten Punkt eines Sprungs beim Kitesurfen.
  • Loop Ability: Qualität eines Kites, Loopings (Rittberger) zu vollziehen.
  • Depowern: Beim Depowern wird die Zugkraft des Kites verringert indem der Kitesurfer die Bar vom Körper wegdrückt. Dadurch wird der Anstellwinkel des Kites flacher und der Wind hat weniger Wirkungsfläche. Hierbei nimmt die Zugkraft des Kites je nach Depowerweg stark ab.
  • Stabilität: Belastungsgrenze eines Kites bei starken bzw böigen Winden.
  • Reactive Steering: beschreibt einen Kite, der sofort auf den Richtungsbefehl des Kiters reagiert.
  • Steering when Depower: Fähigkeit eines Kites zu wenden, wenn er entkräftet ist.


Regeln an Medano Beach

Strandempfehlungen

 

  • Erleichtere die Bewegung anderer Surfer  mit niedrigerem Level und / oder Schülern, die sich mit einem Ausbilder befinden.
  • Komme nicht in Windsurfzone...surfe und übe nicht hinter dem ersten Bunker
  • Realisiere keine, für Spaziergänger oder Schwimmer,  aggressive oder einschüchternde Manöver aus  .... obwohl sie nicht in unserer Zone sein sollten.
  • Wenn Du jemanden in Schwierigkeiten am Ufer siehst ...... schau nicht tatenlos zu sondern biete deine Hilfe an, auch wenn Du die Person nicht kennst.
  • Gehe nicht in der Mitte des Strandes ins Wasser , falls dort Kiteschüler auf deiner Luvseite üben ...... warte ein bisschen.
  • Viele Strandbenutzer sind sich über die Gefahren nicht bewusst, sich zwischen den beiden Bunkern zu sonnen... bitte sie höflich und mit einem Lächeln  sich  woanders hin zu begeben ... die Mehrheit wird es verstehen und sicherlich dankbar sein.
  • Vor allen Dingen....... RESPEKT und GESUNDER MENSCHENVERSTAND!!